Finde die Wahrheit!

Der Realität auf dem Grund gehen..

Darf ich mich vorstellen? Ich bin Edwin Weirowski und lebe seit der Geburt in der west-fälischen Stadt Hagen, die als Tor zum Sauerland bekannt ist. Meine Vorfahren flüchteten als Kriegskinder zum Ende des Zweiten Weltkrieges von den ehemaligen Ostdeutschen Gebieten Ostpreußen und Oberschlesien. Somit lebten sie in der Bundesrepublik zwar im Frieden und brachten vor meiner Generation Kriegsenkel zur Welt. Doch war das Leben dieser Generation - auch wenn der Krieg lange vorbei war - innerhalb der dysfunktionalen Familie nicht von einem friedlichen Miteinander geprägt. Kurzum werden Sie hier von mir persönliche Kommentare finden, die mittels Recherche als Laienforscher meine reflektierte Meinung wiedergeben. Die Themen reichen von menschlicher Geschichte in Form von Krieg und Demozid, bis Psychologie bezüglich Missbrauch, Musik, Mobbing und Vorurteile.

 

Um die eigene Vergangenheit zu verstehen, setzte ich mich in den letzten zehn Jahren mit der historischen Vergangenheit und psychologischen Realität auseinander, um somit aus der psychologischen Brille die trockene Geschichte zu verstehen. Hätten meine Vorfahren als Kriegskindergeneration die Flucht nicht überlebt, wäre ich nicht geboren worden. Aus meiner frühkindlichen Erfahrung weiß ich, dass das Thema Krieg und die Sehnsucht zur alten Heimat in der Regel zu Silvester und anderen Feiertagen, aufkam. Sofern nicht gesch-wiegen wurde, wurde sich denselben Erzählungen bedient, sodass keine weiteren neuen Erinnerungen weitere Emotionen beleuchteten. Ich lernte, dass die Kriegsvergangenheit auch mit meiner Lebensgeschichte viel zu tun hat, weil die größtenteils unaufgearbeiteten Kriegserinnerungen, jener davon betroffenen mir nahen Menschen, sie auf der psycholo-gischen Ebene so sehr prägten, dass ihr Handeln davon im negativen beeinflusst wurde.

 

Geboren wurde ich als Kind im Frieden nachdem der Krieg 40 Jahre vorbei war im Juni des Jahres 1986 als Sohn vom Vater der 1930 und der Mutter die 1959 geboren worden waren. Durch dem jähzornigen Vater erlebte ich jedoch Häusliche Gewalt und machte mir in der Grundschule nicht nur über die Gewalt und seine jähzornigen Wutanfälle Gedanken, sond-ern wurde ich als traumatisierter Grundschüler eingeschult und entdeckte erst im Laufe der Zeit auf der Abendschule, dass die übermäßig emotional erlebten visuellen Flashbacks aus der Grund- und Gesamtschule eine Traumatisierung darstellten. Ab 2004 fing ich nach der Gesamtschule an, mich mit den Flashbacks beim chronologisieren der chaotischen Ver-gangenheit schriftlich auseinanderzusetzen, zumindest soweit es aushaltbar war.

 

Ich lernte nicht nur in der elterlichen Wohnung kaum in Sicherheit gewesen zu sein, son-dern auch nicht in der Schule, weil man sich der Gewalt kaum entziehen konnte. Also begann in den 1990er Jahren die Suche nach der Wahrheit, einem langen Weg mit persön-lichen Beobachtungen und Erkenntnissen zu einem gesamtgesellschaftlich tabuisierten Problem, das einfach mehr in der Öffentlich diskutiert werden muss. Nicht wegen mir, aber wegen anderen Kindern und Jugendlichen, die in ähnlichen hilflosen Situation übersehen werden. Weil das Trauma bei mir übersehen wurde, habe ich eigene Wege gewählt. Dabei höre ich mittlerweile 20 Jahren die Rock- und Metalmusik nicht grundlos und halte mich ebenso wenig grundlos in der Natur auf. All dies und mehr kann man als von mir verfasste Kommentare hier nun lesen, zumal ich eben auch gerne über dieses und jenes schreibe.

 

Das eine oder andere oben genannte Thema wird mit der Zeit veröffentlicht, zumal ich aus den letzten 20 Jahren des Aufarbeitens der eigenen Traumageschichte ein Buch erstelle. Es wird sich dabei Zeit genommen, um auch u.a. wissenschaftliche Quellen miteinzuarbeiten

 

Meine Kommentare und Übersetzungen finden Sie nun oben links bei den drei Strichen.